Chronik Schulgeschichte

Aus Cunnersdorf
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Abschrift

Verkauf der alten Schule

Auf Antrag der Gemeinde Cunnersdorf soll das derselben zu Cunnersdorf unter Nr.23 der dortigen gelegen bisherigen Schulhaus nebst Garten von einem Flächenraum von fünfzig Quadtratruthen, welches, obschon ohne Berücksichtigung der daraufhaftenden Abgaben und Oblasten auf 42..........geändert worden ist, freiwillig nächst künftigen den 21. September 1846 an hieriger Gerichtsstelle versteigert werden. -Von der Kaufsumme ist der 10. Theil sofort bar im Subhastationstermine, vier Wochen darauf die Hälfte, einschließlich jenes 10. Theils und am 31.Dezember 1846 die zweite Hälfte nebst Zinsen zu 4% vom Tage der Pflichtvorgaben an bar zu verlegen. Kauflustige haben sich daher gedachten Tages Vormittags vor 12 Uhr an hiesiger Gerichtsstelle einzufinden, über ihre Zahlungsfähigkeit sich auszuweisen und sodann sich zu gewärtigen, daß Mittags nach 12 Uhr mit der Subhastation gedachten Hausgrundstückes werden verfahren und mit Verfolg derselben mit dem, welcher das höchste Geboth getan, auf seiten der Gemeinde Cunnersdorf der Kauf werde abgeschlossen, wobei jedoch der Letztere die Auswahl unter den Bietenden vorbehalten bleibt. -Die nähere Beschaffenheit des zu versteigernden Hausgrundstücks nebst Garten, die darauf lastenden Steuern und sonstigen Nachweise und Bedingungen sind aus der dem gegenwärtigen Patente beigefügten Beschreibung zu erfahren.

Superintendantur Dippoldiswalde und Reinhardtsgrimma den 22. August 1846 Haas Die Schulinspektion zu Cunnersdorf